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„Stärkung der schulischen und sportlichen Infrastruktur am Söderblom-Gymnasium“

Erstellt von EKvW am in Kategorie: Pressemitteilungen

Die Stadt Espelkamp und die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) als Schulträger errichten am Schulzentrum Espelkamp eine hochmoderne Zweifach-Sporthalle. Den feierlichen ersten Spatenstich haben Vertreter von Landeskirche, Politik und Schule gemeinsam gesetzt. Die neue Halle soll bis spätestens Ende 2027 fertiggestellt sein

In einem gemeinsamen Prozess hatten Stadt und Landeskirche die Voraussetzungen für den Neubau geschaffen. Dieser ersetzt die zwischenzeitlich wegen baulicher Beeinträchtigungen gesperrte Sporthalle aus dem Jahr 1976. „Mit dem Neubau wird ein notwendiger Beitrag zur nachhaltigen Stärkung der schulischen und sportlichen Infrastruktur geleistet“, hatte Präses Dr. Adelheid Ruck-Schröder in ihrer Einladung betont.

Die neue Zweifachhalle, deren Neubau samt Abriss des alten Gebäudes rund 10,7 Millionen Euro kosten wird, wird nach höchsten Energieeffizienzstandards gebaut und trägt somit erheblich zur Absenkung der Treibhausgasemissionen und auch zur Senkung der Energiekosten bei. Das ermöglichte einerseits eine Förderung durch Bundesmittel in Höhe von rund 45 Prozent des Gesamtvolumens (rund 4,8 Millionen Euro). Andererseits trägt der Neubau zum Erreichen der Klimaziele der EKvW bei, die bis 2035 ihre Emissionen um 90 Prozent reduzieren will. Die neue Sporthalle wird außerdem nach aktuellen Barrierefreiheitsstandards gebaut.

Vor Ort, den Spaten in der Hand, zeigten sich die Beteiligten froh darüber, dass der Prozess im Zeitplan liegt und der Beginn der Baumaßnahmen nun absehbar ist.

Marie-Luise Schellong, Leitung des Söderblom-Gymnasiums: „Nach Jahren der Improvisation ist dieser Spatenstich vor allem eins: ein echter Gewinn für unsere Schülerinnen und Schüler. Dass wir jetzt so weit sind, zeigt: Wenn Stadt, Kirche und Politik zusammenarbeiten, kommt Bewegung in die Schule.“

Espelkamps Bürgermeister Henning Vieker: „Mit dem heutigen Spatenstich setzen wir ein wichtiges Signal für den Schulstandort Espelkamp. Die neue Sporthalle ist das Ergebnis einer gemeinsamen Kraftanstrengung von Schulträger, Stadt und Fördermittelgeber. Für uns als Stadt ist klar: Gute Bedingungen für Bildung, Bewegung und Vereinsleben sind keine Nebensache, sondern eine Investition in die Zukunft unserer Stadt. Deswegen unterstützen wir den Bau finanziell mit rund 5,9 Millionen Euro. Das entspricht 55 Prozent der zu finanzierenden Gesamtkosten von 10,7 Millionen Euro.“

Karin Ammann, Schuldezernentin der EKvW: „Wir sind froh, dass unsere Schülerinnen und Schüler den Sportunterricht in absehbarer Zeit wieder am Mittelpunkt ihres schulischen Alltags besuchen können. Mein ausdrücklicher Dank gilt der Schulleitung, dem Kollegium hier in Espelkamp und vor allem den Schülerinnen und Schülern für Ihre Geduld in dieser sicher nicht immer einfachen Situation.“

Sigrid Beer, Mitglied der Kirchenleitung der EKvW, unterstrich in ihrem Grußwort den Bildungsauftrag der landeskirchlichen Schulen: „Der Tag heute ist über den Neubau der Sporthalle hinaus ein Statement. Ein Statement zum Engagement der Evangelischen Kirche von Westfalen in der Bildung. Religion braucht Bildung und Demokratie braucht Bildung. Sie eröffnet Lebenschancen. In unserer Bildungsarbeit wie in der diakonischen Arbeit bezeugen wir somit, was uns im Leben hält und trägt, Hoffnung und Zuversicht gibt. Wir wünschen Gottes Segen für die weitere Arbeit hier in Espelkamp.“