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Ingrid Schnieder und die Oberstufenschülerin Lara Große-Dunker bei der Deutsch-Förderung in den Sommerferien (Foto J. Hülsmeier).

Sommerferien-Förderkurse am Söderblom-Gymnasium

Das vergangene Schuljahr hat Schülerinnen und Schülern sehr viel abverlangt. Mehrere Lockdowns, häufig fehlende Kontakte zu Mitschülern und der oft nur digital mögliche Austausch mit den Lehrern haben Spuren hinterlassen und mitunter auch zu Leistungsdefiziten geführt. Deshalb hatte es bereits vor Ende des Schuljahres Planungen am Söderblom-Gymnasium gegeben, in den Sommerferien Förderkurse für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I mit Nachholbedarf in den versetzungsrelevanten Hauptfächern anzubieten.

In der letzten vollen Ferienwoche vom 9. bis 13. August war es so weit: 70 Schülerinnen und Schüler nahmen täglich vormittags und nachmittags für jeweils drei Stunden Förderangebote in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch oder Französisch wahr. Bei der Durchführung der Förderkurse engagierten sich neben Melanie Weick und Oliver Thielking auch die ehemaligen Lehrkräfte Ingrid Schnieder (Deutsch), Karin Siller (Englisch) und Ernst-Friedrich Brandt (Mathematik). Außerdem konnten Abiturienten der letzten Jahrgänge für die Mitarbeit gewonnen werden: Ceyda Cankurt, Jolina Geenen, Lara Große-Dunker, Laura Meier, Moritz Schmidt, Sophia Siebe, James Sudermann und Alisha Thielbürger. So war es möglich, die Schülerinnen und Schüler jahrgangs- und fachspezifisch in kleinere Gruppen einzuteilen und jeweils ein Zweierteam für die Förderung einzusetzen. In der Woche vor der Maßnahme hatte Oliver Thielking die Dozenten instruiert und mit allen Medienanlagen, die das Söderblom-Gymnasium inzwischen zu bieten hat, vertraut gemacht.

Die Organisation der Gesamtmaßnahme lag in den Händen von Karsten Meier. Er hatte im Vorfeld Kontakt mit den jeweiligen Fachlehrern aufgenommen und den konkreten Förderbedarf ermittelt. Die betroffenen Schülerinnen und Schüler konnten frei über ihre Teilnahme entscheiden und Zu- oder Absagen rückmelden. Dadurch konnte sichergestellt werden, dass die Maßnahme nur denen offen stand, die wirklichen Förderbedarf hatten, um die Leistungsschere nicht noch weiter zu öffnen. An der Förderung interessierte Schülerinnen und Schüler meldeten sich bereits vor den Ferien verbindlich an, so konnten die Kursinhalte und die Einteilung von Räumen, Zeiten und Dozenten gezielt vorbereitet werden. In der Förderwoche selbst leistete Schulsekretärin Anette Wolf tatkräftige Unterstützung, indem sie jederzeit als Ansprechpartnerin vor Ort zur Verfügung stand.

Das Förderprogramm war für die Teilnehmer kostenlos, da die Finanzierung durch Mittel des Bundes sowie anteilig durch das Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche von Westfalen geleistet wurde.

Das Feedback durch die Schülerinnen und Schüler war durchweg positiv, wie eine anschließende Evaluation ergab. „Das hat echt was gebracht“, meinte ein Schüler und sprach damit auch für viele andere. Sicherlich ist damit manch einer Schülerin und manch einem Schüler die Angst vor dem Start in das neue Schuljahr wesentlich genommen worden.