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Von Links: Anton Zarvin, Lea Hellmann, Diana Bashkirov, Alina Hohbein, Polina Turkmen, Julia Lauer und Monika Pauck. (Foto M. Pauck)

Schülerkongress "Gemeinsam etwas bewegen"

„Gemeinsam etwas bewegen“ war das Motto des zweiten Schülerkongresses der Barbara-Schadeberg-Stiftung. Vom 07.03.2022 bis zum 09.03.2022 nahm eine kleine Schülergruppe unserer Schule, bestehend aus sechs Schüler*Innen der Jahrgangsstufen EF bis Q2, zusammen mit der Lehrerin Monika Pauck, am Kongress teil.

In den drei Tagen ging es darum, wie ein respektvolles Miteinander in unserer Gesellschaft, bei unterschiedlicher Religionszugehörigkeit, gelingen kann. Dazu fanden verschiedene Workshops im CVJM Tagungshaus in Kassel statt. Die Referenten gaben den Schülern die Möglichkeit Fragen zu stellen und ermöglichten ihnen dort einen ganz anderen, persönlicheren Zugang zu verschiedenen Religionen, als es im normalen Schulunterricht möglich ist.

In einer langen, aber dafür sehr spannenden Gesprächsrunde haben sich außerdem Vertreter verschiedener Religionen und Ethnien darüber unterhalten, welches Engagement sich unterschiedliche Religionsgemeinschaften für ein friedliches Miteinander wünschen. Weiterhin wurden verschiedene geplante oder schon verwirklichte Projekte, wie das House of One in Berlin oder der Garten der Religionen in Karlsruhe, vorgestellt. Außerdem war eine gewisse Selbstreflektion der Schüler gefragt. Im Zuge des Workshops der Interreligious Peers aus Berlin sollten sie ihre eigene Identität reflektieren und schauen, was ihnen selbst und den anderen Schüler*Innen im Raum wichtig ist.


Das Abendprogramm bot, neben vielen theoretischen Inhalten und Workshops etwas Abwechslung. Dies geschah zum Beispiel in Form des jüdischen Puppentheaters Bubales oder dem Theaterprojekt Meschugge, das sich gegen Hass in unserer Gesellschaft einsetzt. Bei diesem Theaterprojekt wurden verschiedene Situationen nachgespielt die Rassismus, Hass oder Feindlichkeit gegenüber einer Religion darstellen. Schüler*Innen und Lehrer*Innen im Publikum sollten überlegen, wie Betroffene in den Situationen am besten reagieren könnten. Dafür mussten sie sich in die Rolle der Betroffenen hineinversetzen und dabei lernen, mit nur begrenzten Handlungsspielraum umzugehen. Insgesamt haben die Schüler*Innen viele neue Projekte kennenlernen und viel Neues lernen dürfen. Im Namen der ganzen Gruppe kann gesagt werden, dass es drei wirklich schöne Kongresstage waren.