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Ehemalige

96 von 100 möglichen Punkten erreicht

am in Kategorie: Sprachen

Söderblom-Schülerinnen erwerben russisches Sprachzertifikat - Grund zur Freude hatten in diesen Tagen Veronika Gubkov und Zlata Bondar, Abiturientinnen des Söderblom-Gymnasiums Espelkamp. Denn sie erhielten Zertifikate über hervorragende Sprachkenntnisse im Russischen, ausgestellt von der Moskauer Staatlichen Lomonossow-Universität.

Im Sprachniveau B 1 der Kategorie „Russisch als Fremdsprache“ erreichte Zlata Bondar 92 und Veronika Gubkov 96 von 100 Punkten. Die Stufe B 1 entspricht dem Anforderungsprofil für Fortgeschrittene und setzt sehr gute Kenntnisse im schriftlichen wie im mündlichen Umgang mit dem Russischen voraus.

Dabei hatte der Sprachtest für die beiden Schülerinnen unter erschwerten Bedingungen stattgefunden. Im Fach Russisch wird die Prüfung an zwei Terminen am Landesspracheninstitut der Ruhr-Universität Bochum (Abteilung „Russicum“) durchgeführt. Doch konnten Zlata und Veronika den offiziellen Termin für die schriftliche Prüfung im September 2010 nicht wahrnehmen, weil sie zu diesem Zeitpunkt an der Stufenfahrt der Jahrgangsstufe 13 teilnahmen. So mussten sie sich am 15. Dezember 2010 dem mehr als dreistündigen schriftlichen Sprachtest und im Anschluss einer jeweils halbstündigen mündlichen Prüfung unterziehen. Diese wurden durchgeführt von Dozenten der Universität St. Petersburg. „Sie konnten kein Wort Deutsch“, erinnert sich Veronika Gubkov.

„Die Prüfung setzt die Beherrschung der Grammatik und einen umfangreichen Wortschatz voraus; ohne Vorkenntnisse ist das kaum möglich,“ fügt Zlata Bondar hinzu.

Beide sind in russischsprachigen Familien aufgewachsen und nahmen am Russischunterricht der Oberstufe teil.

Für Veronika Gubkov und Zlata Bondar sind die Zertifikate von besonderer Bedeutung, denn beide wollen Russisch studieren. Ein Fremdsprachenzertifikat ist nicht nur von Vorteil fürs Studium, sondern macht sich auch bei Bewerbungen gut. Darüber hinaus haben die Abiturientinnen damit auch die Berechtigung zum Studium an russischen Universitäten erworben, und über diese mögliche Perspektive freuen sie sich besonders. Dafür hat sich die Mühe allemal gelohnt.

Neue Westfälische vom 31. Mai 2011