Mittelstufe
Stufenleiterin:
Frau Ingrid Schnieder Die Jahrgangsstufen 7 und 8 bilden zwischen der Erprobungsstufe und den 9. und den 10. Klassen eine Art Gelenkstelle, einen Abschnitt des Übergangs. Die Kinder haben sich an unserer Schule und in ihrer Klasse eingelebt, haben verschiedene fachbezogene Anforderungen und Arbeitsformen sowie ihre eigene Leistungsfähigkeit kennen gelernt. Der Unterricht ab Klasse 7 knüpft an diese Erfahrungen an, wendet sich jedoch allmählich vom konkret-gegenständlichen Denken ab und vermittelt Einsichten in komplexe Sachzusammenhänge, Gesetzmäßigkeiten und allgemeine Prinzipien. Möglichkeiten fächerverbindenden Unterrichts werden genutzt, um Verstehensprozesse zu fördern. Mit der neu einsetzenden zweiten Fremdsprache Französisch verändern sich nun die Leistungsanforderungen im Bereich der sprachlichen Fächer. Im naturwissenschaftlichen Aufgabenfeld steht erstmals Chemie auf dem Stundenplan. Folge davon ist, dass sich die Anzahl der benoteten Fächer insgesamt erhöht und in der 8. Klasse die Wochenstundenzahl auf 31 ansteigt. Durch ein Zeitungsprojekt in Klasse 8, das u. a. den Besuch eines Zeitungsverlages sowie die Textverarbeitung mit Hilfe des Computers einschließt, versuchen wir einen Beitrag zur Medienerziehung zu leisten. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Person, die Anerkennung in der Gruppe der Gleichaltrigen sowie der Wunsch nach Selbstständigkeit spielen in diesem Altersabschnitt eine besonders wichtige Rolle. Dieser Entwicklung versuchen wir durch zwei außerunterrichtliche Veranstaltungen Rechnung zu tragen. In der Stufe 7 führen wir eine einwöchige Klassenfahrt durch. Diese Veranstaltung fördert zudem die Integration von sogenannten Seiteneinsteigern, die nach Abschluss der Erprobungsstufe von anderen Schulen zu uns wechseln. Die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen führen außerhalb der Schule zweieinhalbtägige Seminare durch, in denen die Auseinandersetzung mit ihrer Lebenswirklichkeit im Mittelpunkt steht. Neben verschiedenen Formen der Konfliktbewältigung bildet der Gedanke der Suchtprophylaxe einen besonderen Schwerpunkt unserer Arbeit. |