Laienspiel in der Sekundarstufe II

Im Unterschied zu den übrigen Literaturkursen, die sich über zwei Kurshalbjahre in der Jahrgangsstufe Q2 erstrecken, setzt der Laienspielkurs in aller Regel mit Beginn der Jahrgangsstufe Q1 ein und erstreckt sich über meist vier Kurshalbjahre, von denen jedoch nur zwei in die Abiturwertung einfließen können.

Ähnlich wie in den Literaturkursen der Bereiche Schreiben und Medien stehen auch in den Laienspielkursen die Interessen der Schülerinnen und Schüler im Vordergrund. So wird in aller Regel zu Beginn eines jeweiligen Kurses gemeinsam entschieden, welches Projekt erarbeitet werden soll. Ist diese Entscheidung gefallen, werden die Grundzüge der Inszenierung diskutiert und festgelegt. Im Anschluss werden die einzelnen Aufgabenbereiche besetzt.

Das Laienspiel bietet - anders als dies die Bereiche Schreiben und Medien können - eine Vielzahl unterschiedlicher Betätigungsfelder. So werden natürlich Schauspielerinnen und Schauspieler benötigt, die bei der Probenarbeit in Schauspieltechniken eingeführt werden. Dazu gehören Aspekte wie Gestik, Mimik, Ausdruck, Bewegung etc. Darüber hinaus wird in aller Regel ein Wochenendseminar zur Sprechtechnik angeboten, das für alle Kursteilnehmer offen ist.

Handwerkliche Tätigkeiten und Interesse an Technik sind in den Bereichen Bühnenbild, Kostümbild, Licht- und Tontechnik gefragt. Hier werden die Schülerinnen und Schüler durch professionelle „Dritte" unterstützt.  Organisationstalent und Kontaktfreudigkeit sind gute Voraussetzungen für die
Arbeit im Management-Team.

Von allen Beteiligten werden Einsatzwille, Improvisationstalent und vor allem Teamfähigkeit und Verlässlichkeit erwartet.

Stand: 2016