Evangelisches Schulzentrum Espelkamp: zunächst Bistro mit etwa 90 Plätzen geplant / Eigenbetrag der Eltern erforderlich
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Artikel im Original-Layout (PDF) Schwedenhaus als Mensa-Keimzelle (NW vom 04.02.2010) Adventszeit mit Vorfreude auf Mensa (EZ vom 10.12.2009, PDF) |
Später soll der Mensabereich Platz für 250 Personen bieten. Das Projekt hänge davon ab, ob die EKvW, die Stadt Espelkamp und die Schulgemeinschaften eine gemeinsame Finanzierung schultern, teilte gestern Pressesprecher Andreas Duderstedt mit. Bedarf bestehe am Söderblom-Gymnasium und an der Birger-Forell-Realschule für Räumlichkeiten, in denen Schüler über Mittag betreut werden können. Die westfälische Landeskirche unterhält sieben Schulen, von denen fünf einen entsprechenden Raum- und Mensabedarf angemeldet haben. Deshalb ließen sich die Bauvorhaben nicht gleichzeitig an allen Orten durchführen. „Ich bin zuversichtlich, dass wir die gemeinsame Mensa für die Birger-Forell-Realschule und das Söderblom-Gymnasium verwirklichen können“, erklärt Schuldezernent Dr. Wolfram von Moritz (Bielefeld). „Wie an unseren anderen Schulstandorten, wo eine Mensa gebaut oder erweitert werden soll, sind wir unbedingt angewiesen auf die finanzielle Unterstützung der Kommune mit der Hälfte der Kosten und der Schulgemeinde mit einem Zehntel.“ Dieser Eigenbeitrag von zehn Prozent umfasse für den ersten Bauabschnitt 40.000 Euro. Umgerechnet auf das ganze Schulzentrum mit seinen über 2.200 Schülern bedeute dies etwa 18 Euro pro Schüler. Die Schulabteilung der Landeskirche steht Eltern und Schülern auch weiterhin beratend zur Seite, um mit Hilfe von Sponsoren und gemeinsamen Aktivitäten den Eigenbeitrag aufzubringen. Schuldezernent von Moritz verweist auf „sehr ermutigende Erfahrungen“ von anderen landeskirchlichen Schulen.
Dr. Wolfram von Moritz, unser Schuldezernent |
Von den Baukosten für den ersten Abschnitt, 600.000 Euro, trage das Land Westfalen 200.000 Euro. Die verbleibenden 400.000 Euro würden zur Hälfte von der Kommune Espelkamp übernommen und zu 40 Prozent von der Landeskirche. Zehn Prozent solle die Schulgemeinde aufbringen.
© Neue Westfälische vom 20. Februar 2010