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09.05.14

Tansania zu Gast am Söderblom-Gymnasium

Am Mittwoch, den 30.04. begeisterten neun Gäste vom Baumpflanzungsprojekt in Tansania mit ihrem afrikanischen Trommel-Rhythmus und Gospel-Liedgesang unsere Schüler/innen der Stufe 8, die sie mit dem 8er-Chor unter Henrik Langelahn im Rahmen einer Andacht mit afrikanischen Liedern an unserer Schule willkommen hießen.


Die Tage zuvor war die Delegation schon zu Besuch bei Kirchengemeinden, der Sekundarschule sowie der Birger-Forell-Realschule zu weiteren Begegnungstreffen unterwegs gewesen.

Unsere afrikanischen Gäste unter Leitung der Schulleiterin der Girls School (Partnerschule der BFR) Sofia Kanyamwenge kommen aus Bweranyange in der Karagwe-Diözese im Rahmen der Tansania-Partnerschaft mit dem Kirchenkreis Minden-Lübbecke und fanden bei uns in der zweiten Stunde im Eine-Welt-Café Gelegenheit, bei Fairtrade-Kaffee oder Tee, sowie fair gehandelten Orangensaft und Süßigkeiten von der gepa sich mit den Schüler/innen aus der Eine-Welt-Gruppe und dem Schüler-Bibel-Kreis über Eindrücke und Erfahrungen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Schule, Kultur und Glaubensausübung auszutauschen; darüber hinaus berichteten sie über Fortschritte des von unserer Schule seit 1996 mit unterstützten Baumpflanzungsprojekts.

Gemeinsam mit allen wurde dann noch ein Baum zur Erinnerung an dieses gemeinsame Treffen neben die Aula gepflanzt, der sicherlich zusätzlich zu seinen Äpfeln auch noch weitere Früchte der deutsch-tansanischen Partnerschaft tragen wird.

Im Anschluss daran nahmen die Gäste unsere Schule in Augenschein und begleiteten verschiedenen Fach-Kollegen/innen zum gegenseitigen Kennenlernen in den Unterricht und konnten dort mit weiteren Schülern/innen in einen konkreten Erfahrungsaustausch treten.

Zum Abschluss dieses begegnungsreichen Tages hieß es von den Gästen dann auf Suhaeli ASANTE (= Danke) für die jahrelange Hilfe der Eine-Welt-Gruppe bei der Wiederaufforstung in Bweranyange (die Abholzung war verursacht worden durch den großen Flüchtlingsstrom von 100.000 Menschen aus dem Nachbarland Ruanda als Folge des dortigen Völkermords von 1994 zwischen Tutsis und Hutus mit über 800.000 Toten) und zum Abschied KWA HERI (= Auf Wiedersehen) - sei es mit einer Gruppe unserer Jugendlichen in Bweranyange oder einer Gruppe tansanischer Jugendlicher in Espelkamp, damit aus diesen Begegnungen der Partnerschaft noch weitere Freundschaften erwachsen können.

Für die Eine-Welt-Gruppe
Michael Wirtz