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24.01.17

Söderblom-Gymnasium stellte sich mit einem bunten Programm vor

Große Pause. Am Samstagmorgen drängen sich die Besucher des Tags der offenen Tür im Foyer des Söderblom-Gymnasiums. Hier bietet das Eine-Welt-Café Kaffee und Kuchen. Eine gute Gelegenheit zu verschnaufen und sich mit anderen auszutauschen. Schulleiter Ernst-Friedrich Brandt lässt einen prüfenden Blick durch das Foyer schweifen. "Die Besucherzahlen sind wie in den Jahren zuvor", sagt er.


Die Aula ist bereits eineinhalb Stunden voll besetzt, als der Schulleiter und die stellvertretende Schulpflegschaftsvorsitzende Krassimira Klein die vielen kleinen und großen Besucher kurz nach 8 Uhr willkommen heißen und vom Unterstufenchor unter Leitung von Tobias Krügel musikalisch begrüßt werden.

Anschließend hatten sie die freie Auswahl. Die Gäste konnten sich einer der verschiedenen Führungen durch das Schulgebäude unter der Leitung erfahrener Lehrkräfte anschließen, die Kinder konnten an Schnupperstunden teilnehmen oder sich den Unterricht einfach nur in den Besucher-Stunden aus der letzten Reihe verfolgen. Zudem standen Pädagogen für Gespräche zur Verfügung. "So erfahren sie Details zu unserer Schule, unseren Projekten und unserem Programm", erläutert Ernst-Friedrich Brandt.

Ansprechpartner für Stufe 5 ist Peter Tiemann, für die Stufen sechs und sieben Ingrid Schnieder und für die Oberstufe Dieter Kröger. "Wir freuen uns, wenn unsere Besucher neugierig sind. Fragen sind ausdrücklich erwünscht", betont Brandt.

Einen besonderen Service halten an diesem Morgen Schüler eines Pädagogikkurses vor: Sie betreuen mit Spiel und Spaß die jüngeren Geschwister in der Mensa. Auch hier gibt es am Tag der offenen Tür hauseigene Angebote.

Im Foyer legen Svetlana Thiessen und Iris Stolle eine Pause ein und unterhalten sich bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen, während ihre Töchter im Schnupperunterricht sind.  "Meine Tochter ist ganz begeistert. Im Biologieunterricht durften sie aus Schlagsahne Butter machen", erzählt die Isenstedterin. Außerdem sei sie von der familiären Atmosphäre an der Schule angetan. Das sei letztendlich entscheidend, dass sich die Kinder wohlfühlen. Die Tendenz gehe zum Söderblom-Gymnasium.

Iris Stolle hat bereits gute Erfahrungen mit dem Söderblom-Gymnasium gemacht.  Während die älteste Tochter zur Gesamtschule nach Hille gegangen ist, besucht die mittlere das Söderblom-Gymnasium. Inzwischen steht auch ihre jüngste Tochter auf der Schwelle zur weiterführenden Schule. "Auf jeden Fall Söderblom", ist für die Frotheimerin die Entscheidung schon gefallen.

Im Biologieraum schauen Max (Blasheim), Paul (Dielingen) und Lemm (Drohne) durch das Mikroskop. Allen drei gefällt es gut. Doch es sind noch weitere Bildungseinrichtungen wie die Gesamtschule Hüllhorst oder die Gymnasien in Lübbecke und Rahden in der "Verlosung". "Wir haben ja auch noch vier Wochen Zeit für die Entscheidung", sagen die Eltern.

Sarah hat sich bereits entschieden. "Hierhin", antwortet die junge Stemwederin bestimmt, als sie von ihren Eltern gefragt wird.

Der Tag der offenen Tür findet dort seinen Abschluss, wo er begonnen hatte, in der Aula. Dort erleben die Besucher ein buntes Bühnenprogramm mit Musik, Straßenturnen und Theater.   

Neue Westfälische vom 24. Januar 2017